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"Erlaubnisschein"
zur Inbetriebnahme einer Gaststätte
mit gegebener Möglichkeit
der Cinematographie, 1928
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Allerdings konnte
damals noch nicht von einem "richtigen"
Kino gesprochen werden. In dem zur
damaligen Gaststätte gehörenden
Saal wurden nämlich fast bis
Ende der dreißiger Jahre zumeist
am Wochenende für wenige Pfennige
Stummfilme an eine improvisierte Leinwand
geworfen. Erst im Jahre 1938 entschloß
sich eine Tante der heutigen Besitzer,
ein "echtes" Kino mit 565
Sitzen und Vorführraum daraus
zu machen – das Atrium Theater.
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Während
des Krieges scheint das Atrium zwar
weiterhin bestanden zu haben, allerdings
läßt sich heute nicht mehr
sicher feststellen, zu welchem Zweck.
Obgleich die langjährige Mitarbeiterin
Frau Maria Wild sich sicher ist, "dass
die ganze Zeit Filme gezeigt wurden",
sollen laut Aussage eines der heutigen
Besitzer im Kinosaal "während
des Krieges Lastwagen repariert"
worden sein. Egal, ob nun die Lastwagen-Mechaniker
sich hin und wieder ein Filmchen gegönnt
haben oder alle Kino-Besucher LKW-Mechaniker
waren – auf jeden Fall wurde
immer irgendwie weitergemacht.
Als
dann nach langer Kriegsgefangenschaft
der Vater der heutigen Gebrüder
Stürtz aus Sibirien zurückkehrte,
begann kurze Zeit später ein
neues Kapitel in der Alsdorfer Kinogeschichte.
1952 eröffnete Herr Stürtz
senior das Gloria-Theater an der Albrecht-Dürer-Straße/Luisenstraße.
Waren es zu Anfang noch harte Holzstühle
(596 Plätze), auf denen sich
die Besucher drängten, wurden
diese später durch gepolsterte
mit wesentlich mehr Sitzfläche
ersetzt (396 Plätze).
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Unser
"Ur-Kino"
1981 wurde im Gebäude des Atrium-Theaters
das ursprüngliche "Ur-Kino"
Thalia wieder zum Leben erweckt. Der
Name des Tanzsaales, in dem einst die
allerersten Film-Vorführungen stattgefunden
hatten, wurde nun für das dritte
Kino der Familie Stürtz verwendet.
Dieser Zustand
-- hier Thalia und Atrium auf der
einen, dort das Gloria quasi am anderen
Ende der Rathausstraße, dauerte
noch weitere acht Jahre an. Im Jahr
1989 wurde jedoch im Gloria Theater
die umfassende Renovierung des Kinosaales
notwendig. Zudem waren die wichtigsten
Mitarbeiter, Frau Maria Wild und Herr
Joachim Winkelmann, beide seit Jahrzehnten
im Gloria tätig, ins Rentenalter
gekommen.
Diese
und noch einige andere Überlegungen
führten schließlich dazu,
daß sich Willi und Leo Stürtz
(die heutigen Besitzer des CINETOWER
Kinopark Alsdorf) entschlossen, alle
drei Kinos unter einem Dach - nämlich
dem des Atrium/Thalia in der Rathausstraße
- zu vereinen. Durch die Zusammenlegung
ergaben sich zwangsläufig neue
"Sitz-Verhältnisse",
die bis heute Gültigkeit haben.
Das Gloria hat 260 Plätze, das
Atrium 360 Plätze und im Thalia
können 104 Besucher Platz finden.
Mit der Zusammenfassung
dieser drei Kinosäle in einem
Gebäude war es jedoch nicht zu
Ende. 1994 wurde im gleichen Haus,
in einem zusätzlich errichteten
Anbau, das bis zur Fertigstellung
des neuen CINETOWER modernste Kino
in der Region eröffnet: das Forum.
Noch mehr Komfort (mehr als 80cm Beinfreiheit)
und eine hervorragende Technik setzten
schon vor drei Jahren die Maßstäbe,
an denen seither die Kinosäle
der Region gemessen werden müssen.
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CINETOWER
Kinopark Alsdorf
Mit der Einrichtung
des Forums sollte die eigentliche
Entwicklung des Kinopark Alsdorf erst
beginnen. Es dauerte nicht lange,
bis sich die Idee herauskristallisierte,
am gleichen Standort bzw. in unmittelbarer
Nähe, eine völlig neue Art
von Kino- und Freizeiterlebnisraum
aufzubauen.
Wenige Meter
von den bisherigen Kinos in der Rathausstraße
entfernt, bot sich der inzwischen
nicht mehr genutzte, alte Wasserturm
mitten im Herzen von Alsdorf als ideale
Fläche für die Realisierung
eines solchen Projektes an. Gleich
von Anfang an war klar, daß
hier auf keinen Fall "irgendein
Multiplex-Kino" entstehen würde.
Erfahrungen aus mehr als 70 Jahren
Kino-Tradition und der Wille, vor
allem durch die Zufriedenheit der
Gäste langfristig erfolgreich
zu sein, ließen das Projekt
CINETOWER Kinopark Alsdorf heranreifen.
In weniger als
10 Monaten Bauzeit ist ein Freizeit-Komplex
entstanden, der in der Region - in
ganz NRW - in dieser Form einzigartig
ist. Den Besuchern wird aber eben
nicht nur Kino (mit über 2.000
Sitzplätzen) in perfektester
und luxuriösester Form angeboten,
sondern Freizeit-Vergnügen weit
über die Leinwandbetrachtung
hinaus. |
CINEKARREE
KINOPARK AACHEN
Die Kinogeschichte der Familie Stürtz
geht jedoch noch einen gewaltigen Schritt
weiter. Im Jahr 2004 wird der Wirkungskreis
auch auf Aachen ausgedehnt – und
zwar mit dem Standort Kapuziner-Karree
an der ehemaligen Hauptpost. Nach der
Schließung des Ufa-Palastes am
Kapuziner Karree bestand für die
Filmfans kaum noch die Möglichkeit,
aktuelle Filme vor Ort in Aachen zu
sehen. Zurück blieb ein attraktiver
neuer Kinobau, jedoch ohne jegliches
Innenleben. Neueröffnung-
eine große Herausforderung –
der sich jedoch mit bekanntem Enthusiasmus
und der jahrelangen Erfahrung als
Kinobetreiber gestellt wird, mit tatkräftiger
Unterstützung des gesamten Cinetower-Teams,
insbesondere des Urgesteins Manfred
Vohsel. |
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